ITALIENISCHES LIEDERBUCH

INFOS

Sonntag, 27. Mai 2018

19.30 Uhr

Max-Joseph-Saal der Residenz

Wenn im Wonnemonat Mai die Tage länger werden und die Nächte wärmer, dann wächst auch die Sehnsucht nach Italien. In Hugo Wolfs Italienischem Liederbuch trifft das mediterrane Lebensgefühl auf deutsche Kunstliedtradition – bei LIEDERLEBEN mit zwei stimmlichen Ausnahme- talenten. Katharina Ruckgaber, die ihre Karriere in München begann und nun dem Opernensemble in Freiburg angehört, gab schon Liederabende vom Konzerthaus Wien bis in der Wigmore Hall. Im berühmten Londoner Konzertsaal trat auch Johannes Kammler schon auf, der seit Oktober 2017 dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper angehört. Die beiden Hochkaräter bringen Hugo Wolfs sehnsüchtig-melancholische Liebeslieder nach Übersetzungen von Paul Heyse bei LIEDERLEBEN zum Leuchten. 

HUGO WOLF (1860-1903)
Italienisches Liederbuch (Nach Paul Heyse)

Auch kleine Dinge können uns entzücken

Gesegnet sei, durch den die Welt entstund

Gesegnet sei das Grün

Ihr seid die Allerschönste

Man sagt mir, deine Mutter woll' es nicht

Heut Nacht erhob ich mich

O wär' dein Haus durchsichtig wie ein Glas

Schon streckt' ich aus im Bett die müden Glieder

Hab' auf dein blondes Haupt

Mein Liebster singt am Haus

Ein Ständchen Euch zu bringen

Nicht länger kann ich singen

Schweig' einmal still

O wüßtest du, wie viel ich deinetwegen

Wer rief dich denn?

Wie soll ich fröhlich sein

Du denkst mit einem Fädchen mich zu fangen

Geselle, woll'n wir uns in Kutten hüllen

Verschling' der Abgrund meines Liebsten Hütte

Nun laß uns Frieden schließen

Wohl kenn' ich Euren Stand

Wenn du mich mit den Augen streifst

Wenn du, mein Liebster, steigst zum Himmel auf

Was für ein Lied soll dir gesungen werden

Wir haben beide lange Zeit geschwiegen

Und steht Ihr früh am Morgen auf

Ihr jungen Leute

Daß doch gemalt all' deine Reize wären

Mir ward gesagt, du reisest in die Ferne

Und willst du deinen Liebsten sterben sehen

Sterb' ich, so hüllt in Blumen meine Glieder

Mein Liebster ist so klein

Benedeit die sel'ge Mutter

Ich esse nun mein Brot nicht trocken mehr

Der Mond hat eine schwere Klag' erhoben

Mein Liebster hat zu Tisch mich geladen

Ich ließ mir sagen und mir ward erzählt

Wie lange schon war immer mein Verlangen

Wie viele Zeit verlor ich

Was soll der Zorn, mein Schatz

Selig ihr Blinden

Nein, junger Herr

Hoffärtig seid Ihr, schönes Kind

Du sagst mir, daß ich keine Fürstin sei

Laß sie nur geh'n, die so die Stolze spielt

Ich hab' in Penna einen Liebsten wohnen