CORINNA SCHEURLE

Die junge Sängerin ist seit der Spielzeit 2019/20 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Zu ihren Partien gehören u.a. Lucienne in der Neuproduktion „Die tote Stadt“ unter Kirill Petrenko, Annina in „La Traviata“, Tisbe in „La Cenerentola“, Tebaldo in „Don Carlo“ und Carlotta in „Die schweigsame Frau“.

Zusätzlich in dieser Spielzeit debütiert Corinna Scheurle in der Elbphilharmonie Hamburg, bei den Tiroler Festspielen in Erl und bei dem Liedfestival „Liederleben“ in München, gegründet von der Liedpianistin Akemi Murakami.

Als Opernstudiomitglied der Liz Mohn Kultur-und Musikstiftung war die Mezzosopranistin zuvor für zwei Spielzeiten an der Bühne der Staatsoper Berlin u.a. mit Partien wie der zweiten Dame in „Die Zauberflöte“, Marcellina in „Le nozze di Figaro“, Ines in „Il Trovatore“ oder dem Sandmännchen in „Hänsel und Gretel“ engagiert.
Sie arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kirill Petrenko, Yannick Nézet- Séguin, Thomas Guggeis, Alessandro de Marchi, Sebastian Weigle, Attilio Cremonesi, Eun Sun Kim, Julien Salemkour, Ulf Schirmer, Eva Pons, Hartmut Keil und Joachim Tschiedel zusammen. Zu wichtigen Regisseuren gehören Frank Hilbrich, Balázs Kovalik, Achim Freyer, Andrea Breth, Isabel Ostermann und Jörg Lichtenstein.

Im Sommer 2018 sang Corinna Scheurle die zweite Dame in der Zauberflöte bei den Festspielen Baden-Baden - eine konzertante Aufführung und CD Produktion der Deutschen Grammophon mit Yannick Nézet-Seguin und dem Chamber Orchestra of Europe. Weiters war sie 2017 als Marcellina in „Le nozze di Figaro“ in der Opernstudioproduktion der Bregenzer Festspiele und 2016 als Ruggiero in „Alcina“ an der Kammeroper Rheinsberg zu hören.

In der Theaterakademie war sie als Fatima in „Die arabische Nacht“ von Christian Jost in der Reaktorhalle Münchn und als Older Woman in „flight“ von Jonathan Dove auf der Bühne des Prinzregententheaters zu erleben.

Ihr Studium absolvierte Frau Scheurle an der Universität der Künste Berlin und der Theaterakademie August Everding in der Klasse von Prof. KS Christiane Iven. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Brigitte Fassbender, Abbie Furmansky, Deborah Polaski und Klesie Kelly-Moog.

Sie wurde 2017 mit dem 1. Preis des Gasteig Musikpreis München ausgezeichnet und bekam den Sonderpreis des Bundesverbands deutscher Gesangspädagogen im Rahmen des Bundeswettbewerbs Berlin 2018.
Als Semifinalistin konnte man sie beim Internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ 2015 hören.

Weiters wurde Corinna Scheurle 2019 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Vorarlberg und 2016 der Walter-und Charlotte Hamel Stiftung.

Die Sängerin fühlt sich neben der Oper dem Lied und dem Oratorium sehr verbunden. Sie gab Liederabende u.a. in der Opera Lille in Frankreich, im Pianosalon Christophori in Berlin, im Gasteig München, im Vorarlberg Museum Bregenz und im Liszt Museum in Budapest. Eine enge Zusammenarbeit im Liedbereich verbindet sie mit der Liedpianistinnen wie Akemi Murakami und Klara Hornig.
Im Februar 2020 wird sie ebenfalls mit der Pianistin Akemi Murakami im Konzerthaus Berlin zu hören sein.